EWIGE SCHÖNHEIT


EWIGE SCHÖNHEIT

Vision und Todessehnsucht im Dritten Reich


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Neue Visionen Filmverleih


Ein Essay über die Ästhetik des nationalsozialistischen Films. Die Geschichte des Dritten Reiches wird anhand seiner eigenen Bildkonstruktionen untersucht: welche Hoffnungen, Wünsche und Ängste spiegeln sich in diesen Visionen? Worin liegt ihre offensichtliche Faszination? Der Film folgt der Chronologie des Originalmaterials der Jahre 1919 bis 1945. Im Mittelpunkt stehen der nationalsozialistische Dokumentar- und Kulturfilm, die Inszenierung einer medialen Scheinwelt, deren Destruktivität schon von den frühesten Anfängen an spürbar war.

"Nach der Premiere meldete sich eine alte Dame aus dem Publikum, sie hätte damals alle diese Filme gesehen und sie hätte ihnen alles geglaubt. Jetzt käme ihr das so lächerlich vor. Jüngere Leute erzählen mir wiederum, sie würden durch den Film erst die Ideale ihrer Eltern oder Grosseltern verstehen." (Marcel Schwierin)

"Ein aussergewöhnlicher Film mit raffinierter Montagetechnik und einer Fülle von Bildern, die ich noch nie gesehen habe". Knut Elstermann, radio1

"Die erste systematische, detailreiche Untersuchung der Filmästhetik des Dritten Reichs... Ein hochspannendes Stück Film- und Politikgeschichte." Rüdiger Suchsland, Kölner Stadt Anzeiger

"Schwierin gelingt es in den 90 Minuten seines Films, das schwierige Thema überzeugend darzustellen und spannt überdies den Bogen gedanklich bis in die 50er Jahre. Wohltuend knapp, oft ironisch sind seine Kommentare." Peter Nowak, Neues Deutschland


Deutschland 2003, 91min, DigiBeta/16mm, Farbe&SchwarzWeiss, mono.


Internationale Version (2004) mit englischem Kommentar und englisch untertiteltem Archivmaterial.

Buch, Regie, Produktion Marcel Schwierin
Distribution DE, CH, AU Neue Visionen Filmverleih
Schnitt Christoph Girardet
Sprecher Axel Wostry
Musik der 20er Jahre Peter Gotthardt
Redaktion Michael Krey
Produktionsleitung Viola von Liebieg
Regieassistenz Valesca Sophia
Postproduktion video:arthouse Christian Minder
Tonmischung Paul Productions Dirk Austen
Grafik screenform Lars Beuko
Gestaltung Postkarte (Motiv oben) Kuraredesign / Olav Raschke
(basierend auf der Fotomontage "Das ist Nationalsozialismus", Arbeitertum, #15/1939)
Materialrecherche Evgeni Lungin, Andrea Virnich
Historische Beratung Prof. Dr. Gerhard Kraiker
Betreuung Dissertationsprojekt Prof. Dr. Winfried Marotzki
Juristische Beratung Christian Füllgraf
Prof. Dr. Paul W. Hertin
Prof. Dr. Thomas Hoeren
Andreas Schardt
Klaus Siekmann (NDR)
Gefördert durch: Kulturelle Filmförderung Niedersachsen (Script)
NDR-Stiftung (Produktion)
Nordmedia (Distribution)
BKM (Kinoverleih, DVD)
Premiere: Internationales Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm, 16.10.2003
Internationale Premiere: Sao Paulo International Film Festival, 23.10.2004
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